Dein Weg durch die Welt der klassischen Floristik
Wir haben in den letzten Jahren mit hunderten Teilnehmenden gearbeitet – und dabei festgestellt, dass klassische Floristik mehr ist als Techniken nachahmen. Es geht um Verständnis für Proportionen, Farblehre und die Geschichte hinter jedem Arrangement.
Unser Lernprogramm baut darauf auf. Drei klar definierte Phasen, die aufeinander aufbauen. Jede mit eigenen Schwerpunkten, aber alle mit dem Ziel: Du sollst am Ende nicht nur wissen, wie man bindet – sondern auch warum.
Die drei Hauptphasen deiner Ausbildung
Wir arbeiten nicht mit starren Zeitplänen. Manche brauchen sechs Wochen für Phase eins, andere drei Monate. Das ist völlig okay – wichtig ist, dass du die Grundlagen wirklich verstehst, bevor du weitermachst.
Grundlagen & Materialkunde
Hier fängt alles an. Du lernst Blumen und Grün richtig zu behandeln, Werkzeuge sachgerecht zu nutzen und die ersten einfachen Sträuße zu binden.
Das erwartet dich:
- Pflanzenkunde für Floristen – welche Blume hält wie lange
- Werkzeugkunde und Arbeitssicherheit
- Erste Bindetechniken und Spiraltechnik
- Farbenlehre Grundlagen
- Pflegehinweise für Schnittblumen
Klassische Stile & Arrangements
Jetzt wird's konkreter. Du beschäftigst dich mit den großen historischen Stilen – von Biedermeier bis zur vegetativen Gestaltung. Hier merkst du oft erst, wie viel Theorie in der Praxis steckt.
Schwerpunkte dieser Phase:
- Formlehre und Proportionen
- Historische Stilrichtungen verstehen und umsetzen
- Gestecke und Kranzarbeiten
- Hochzeitsfloristik Grundlagen
- Trauerfloristik mit Respekt gestalten
Vertiefung & Spezialisierung
In der letzten Phase darfst du eigene Schwerpunkte setzen. Manche konzentrieren sich auf Eventfloristik, andere auf Fenstergestaltung oder saisonale Konzepte.
Mögliche Vertiefungen:
- Schaufenstergestaltung und Raumkonzepte
- Gefäßkunde und kreative Behältnisse
- Botanische Zeichnungen als Planungswerkzeug
- Betriebswirtschaftliche Grundlagen
- Eigenes Abschlussprojekt entwickeln
Detaillierte Kursmaterialien und Übungsanleitungen findest du hier
Zu den UnterlagenWie läuft die Betreuung konkret ab?
Ehrlich gesagt: Das ist oft die Frage, die uns am häufigsten gestellt wird. Und die Antwort ist – es kommt drauf an. Manche arbeiten lieber eigenständig und melden sich nur bei kniffligen Fragen. Andere brauchen mehr Rückmeldung.
Wöchentliche Feedback-Runden
Du fotografierst deine Arbeiten, lädst sie hoch und bekommst innerhalb von drei Werktagen eine ausführliche Rückmeldung. Nicht nur "gut gemacht", sondern konkrete Hinweise: Wo könnte die Proportion besser sein? Welche Farbe würde das Arrangement harmonischer machen?
Live-Sessions jeden zweiten Dienstag
Einmal im Monat gibt's eine gemeinsame Online-Session. Hier besprechen wir typische Fehler, zeigen neue Techniken und beantworten Fragen live. Die Sessions werden aufgezeichnet – falls du mal nicht kannst.
Direkter Austausch über Messenger
Für dringende Fragen haben wir eine geschlossene Gruppe. Die Antwortzeit liegt meistens unter sechs Stunden. Und ja, auch am Wochenende schauen wir rein – gerade dann wird oft am meisten gebastelt.
Materialbeschaffung und Praxistipps
Wir listen dir für jede Phase genau auf, welche Materialien du brauchst. Meistens sind das Dinge, die du beim lokalen Großhändler bekommst. Für spezielle Sachen geben wir Bezugsquellen an – wobei wir da keine Provisionen kassieren. Es geht einfach darum, dass du ohne lange Suche loslegen kannst.
Was passiert nach Abschluss?
Du bekommst ein ausführliches Zertifikat, das deine erworbenen Fähigkeiten dokumentiert. Außerdem bleibst du Teil der Alumni-Gruppe, wo wir regelmäßig Updates zu neuen Trends und Techniken teilen. Und bei Fragen? Einfach melden – wir helfen auch Monate später noch gerne weiter.
Hanno Ströbele
Meisterflorist seit 2009, spezialisiert auf historische Stile und Hochzeitsfloristik. Betreut Phase 2 und beantwortet alle Fragen zur Formlehre.
Wiebke Drechsler
Führt eigenes Floristikgeschäft in Bremen. Unterstützt bei Phase 3 und teilt praktische Erfahrungen aus dem Ladenalltag.
Svenja Lechner
Koordiniert das gesamte Programm, kümmert sich um organisatorische Fragen und hilft bei der Zeitplanung für Teilnehmende.